Über Frauen und Männer, Kabarett und Comedy
Im Vorfeld des heutigen Auftritts in Eberswalde interviewte Manja Wilde Ingo für die Märkische Oderzeitung. Das komplette Interview gibt es HIER im Online-Angebot der Zeitung. Hier ein Auszug.
Märkische Oderzeitung: In Politik und Wirtschaft, streben Frauen an die Macht. Zeit sich gutzustellen?
Ingo: Ja, ja. Cindy aus Marzahn und Angela Merkel – starke Frauen sind überall. Früher haben Männer gekämpft wie Gladiatoren. Heute haben wir eben Guidolein. Frauen regieren anders. Die darf man nicht angreifen. Das weiß ich aus Erfahrung.
Wollen Sie ein reiner Spaßmacher sein oder auch auf lustige Weise Politik machen?
Politik will ich nicht machen. Ich habe nicht die klassische kabarettistische Grundhaltung, sondern eher ein Faible für Verlierer. Deshalb bin ich in der SPD.
Vor zwanzig Jahren sattelten Sie vom Maschinenschlosser auf Comedian um. Hat sich das Geschäft seitdem gewandelt?
Gewaltig. Früher gab es eher die Kabarettisten. Mit „RTL Samstag Nacht“ kam dann die große Revolution, die Standup-Comedy: wer drei Sätze sagen kann, geht auf die Bühne.
Was darf man von Ihnen als nächstes erwarten?
Anfang nächsten Jahres wird es ein neues Programm geben. Der Titel steht noch nicht fest. Ist auch nicht entscheidend. Es geht wieder um Männer und Frauen.

